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Projektarbeit der Botschaft

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten der Republik Lettland, Edgars Rinkēvičs, und der damalige Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank Walter Steinmeier, sind am 17. April 2015 in Riga zusammengekommen

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten der Republik Lettland, Edgars Rinkēvičs, und der damalige Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank Walter Steinmeier, sind am 17. April 2015 in Riga zusammengekommen, © Lettisches Außenministerium

Artikel

Engagement im Kulturbereich und in der Zivilgesellschaft, insbesondere im Rahmen der Gemeinsamen Erklärung der Außenminister.

Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Lettland, Edgars Rinkēvičs, und der damalige Bundesminister des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier, haben am 17. April 2015 im Rahmen eines Treffens ihre Absicht zur Stärkung der bilateralen Beziehungen und Zusammenarbeit in EU-Fragen bekundet und in einer Gemeinsamen Erklärung festgehalten. Die Schwerpunkte der Gemeinsamen Erklärung liegen in den Bereichen Medien, Kultur, Bildung, berufliche Bildung und persönliche Kontakte.

Hier können Sie die Gemeinsame Erklärung Deutschland - Lettland
herunterladen.

Projekte der Botschaft

2018

Auch dieses Jahr unterstützte das Auswärtige Amt die Sommerschule von DELNA

Ständige Vertreterin Manja Kliese und Liene Gatere, die Vertreterin der Organisation Transperancy International Latvia (Sabiedriba par atklatibu – Delna), haben am 31.05.2018 den Zuwendungsvertrag unterschrieben.
Ständige Vertreterin Manja Kliese und Liene Gatere, die Vertreterin der Organisation Transperancy International Latvia (Sabiedriba par atklatibu – Delna), haben am 31.05.2018 den Zuwendungsvertrag unterschrieben.© Deutsche Botschaft Riga

Das Auswärtige Amt unterstützte auch dieses Jahr die Sommerschule „Transparenz  und Anti-Korruption“ des Büros von Transparency International in Lettland („Sabiedrība par atklātību - DELNA”) bei ihrem Vorhaben, ein vielseitiges, informatives und nachhaltiges Informationsangebot für Jugendliche aus den lettischen Regionen zu schaffen. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema Korruptionsreduzierung.

Die Förderung der Sommerschule erfolgte auf der Grundlage der Gemeinsamen Erklärung der Außenminister Edgars Rinkēvičs und Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland unter anderem ihre Absicht bekundet, die lettische Zivilgesellschaft zu stärken. Dies beinhaltet unter anderem die Förderung der Arbeit zugunsten politischer Bildung und Integration in Lettland, auch durch Erfahrungsaustausch.

„Sabiedrība par atklātību - DELNA “ ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel die Förderung einer demokratischen Gesellschaft, der Informationsfreiheit und des Kampfes gegen die Korruption ist. 1998 wurde DELNA als das Büro der internationalen Anti-Korruptions  Organisation „Transparency International“ in Lettland eingerichtet.


Auswärtiges Amt unterstützte das Jugendprogramm „Issavienojums“ beim Gesprächsfestival LAMPA

Am 29. und 30. Juni 2018 besuchten etwa 16.000 Personen das LAMPA Festival und ließen sich dabei von verschiedenen Workshops, Vorträgen und anderen Veranstaltungen inspirieren.
Am 29. und 30. Juni 2018 besuchten etwa 16.000 Personen das LAMPA Festival und ließen sich dabei von verschiedenen Workshops, Vorträgen und anderen Veranstaltungen inspirieren.© Alexandra Grujic

Beim LAMPA Festival in Cēsis stand das letzte Wochenende im Juni 2018 ganz im Zeichen der Gesprächskultur, der konstruktiven Debatte und des übergreifenden Dialogs.

Der Kern der Demokratie, davon sind die Veranstalter und Unterstützer des Festivals überzeugt, liegt nämlich in der Akzeptanz von Meinungsverschiedenheiten und im direkten, respektvollen Meinungsaustausch.

Am 29. und 30. Juni besuchten etwa 16.000 Personen das LAMPA Festival und ließen sich dabei von verschiedenen Workshops, Vorträgen und anderen Veranstaltungen inspirieren. Damit wurden in diesem Jahr schon deutlich mehr Teilnehmer (2017: circa 10.000 Teilnehmer) zum Teil eines offenen Austauschs unterschiedlichster Positionen und setzten damit ein Zeichen für Diversität, Meinungsfreiheit und eine offene Diskussionskultur.

Das Auswärtige Amt unterstützte dabei insbesondere das Jugendprogramm „Issavienojums“ (lettisch für „Kurzschluss“) des LAMPA Festivals. Dieses Jugendprogramm diente vor allem dazu, den Blick und die Interessen der jüngeren Generationen in Lettland zu einem wesentlichen Teil des gesellschaftlichen Diskurses zu machen.

Botschafter Schütte nahm an der feierlichen Eröffnung des Jugendprogramms „Issavienojums“ in Begleitung des Presse-, Kultur- und Rechts- und Konsularteams der Botschaft teil.
Botschafter Schütte nahm an der feierlichen Eröffnung des Jugendprogramms „Issavienojums“ teil.© Alexandra Grujic

Botschafter Schütte nahm an der feierlichen Eröffnung des Jugendprogramms „Issavienojums“ in Begleitung des Presse-, Kultur- und Rechts- und Konsularteams der Botschaft teil. Er unterstrich in seinem Grußwort, dass die Gesprächsregeln und -kultur, für die das LAMPA Festival stehe, Prinzipien repräsentieren, die überall in Politik und Gesellschaft stärker berücksichtigt werden sollten. Das gelte insbesondere für gegenseitiges Zuhören, die Nutzung vernünftiger Argumente, die Berücksichtigung von abweichenden Meinungen und eine respektvolle Kompromissbereitschaft.

Der Leiter der Kulturabteilung, Dr. Thomas Schöps, sprach vor Teilnehmern der Sommerschule „Transparenz und Antikorruption“ der NRO „Delna Sabiedrība Par Atklātību“ (Büro von Transparency International in Lettland), die im Rahmen des Festivals an einem Workshop teilnahmen. Extra aus Tallinn angereist war der Regionalreferent für Kommunikation und Medien in den Baltischen Staaten, Dr. Dennis-Jonathan Mann. Während des Festivals wurden auch mehrere Interviews zu unterschiedlichen Themen geführt.

Botschafter Schütte wurde von der Leiterin der NRO „Delna Sabiedrība Par Atklātību“ zur Bedeutung der Korruptionsbekämpfung interviewt.
Botschafter Schütte wurde von der Leiterin der NRO „Delna Sabiedrība Par Atklātību“ zur Bedeutung der Korruptionsbekämpfung interviewt.© Deutsche Botschaft Riga

Botschafter Schütte wurde von der Leiterin der NRO „Delna Sabiedrība Par Atklātību“ zur Bedeutung der Korruptionsbekämpfung interviewt. Herr Schöps und Herr Mann berichteten im Interview mit „Young Media Sharks“ über ihre Eindrücke vom Festival und warum das Auswärtige Amt das Festival unterstützt.

Mit dieser Unterstützung des Festivals LAMPA sowie der Sommerschule der NRO „Delna Sabiedrība Par Atklātību“ verfolgt das Auswärtige Amt weiter das gemeinsame Vorhaben von Lettland und Deutschland, die lettische Zivilgesellschaft zu stärken. Dieses Vorhaben geht auf die Gemeinsame Erklärung der Außenminister Edgars Rinkēvičs und Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015 zurück und erstreckt sich insbesondere auf die Förderung der Arbeit zugunsten von politischer Bildung und Integration in Lettland, insbesondere auch durch breit angelegten Erfahrungsaustausch.

Das Auswärtige Amt unterstützt das LAMPA FestivalFestival Lampa

Hackathon für Soziale Innovationen in Daugavpils

Zum ersten Mal fand der Hackathon für Soziale Innovationen mit der Unterstützung durch das Auswärtige Amt in Lettland und Daugavpils statt.

Der Lettische Verband für soziale Unternehmertätigkeit in Kooperation mit dem Jugendverein Daugavpils “D-Juno” hat vom 26. bis 28. Oktober 2018 zum Hackathon der Sozialen Innovationen eingeladen. Es war ein 48 Stunden langer Ideen-Marathon, in dem es durch die Unterstützung professioneller Mentoren-Experten ermöglicht wurde, neue, auf moderne Technologien gestützte Modelle der sozialen Unternehmertätigkeit zu entwickeln, die am Ende der Veranstaltung von Investoren- den Vertretern des Latvian Business Angels Network- ausgewertet wurden.

Der Ständige Vertreter der Deutschen Botschaft in Riga Reinhard Wiemer war auch dabei und begrüßte die Teilnehmer.
Der Ständige Vertreter der Deutschen Botschaft in Riga Reinhard Wiemer war auch dabei und begrüßte die Teilnehmer.© Deutsche Botschaft Riga

Der Ständige Vertreter der Deutschen Botschaft in Riga Reinhard Wiemer war auch dabei und begrüßte die Teilnehmer. Er unterstrich die Bedeutung sozialer Unternehmen für den Zusammenhalt und das Funktionieren der Gesellschaft und würdigte die auf diesem Gebiet von den Anwesenden geleistete Arbeit.

Das Auswärtige Amt fördert den Hackathon der Sozialen Innovationen in Daugavpils im Rahmen der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Lettland, Edgars Rinkēvičs, und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. In dieser hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht bekundet, die bilateralen Beziehungen weiter zu verstärken – u. a. durch die Stärkung der Zivilgesellschaft mit Blick auf die Regionen.

22. Mai 2018 – Förderung des Resilienz-Projekts #SoclmpactLV

Junge Menschen für unabhängige, aufgeklärte und pluralistische Medien – Eröffnung des Young Media Sharks Summer Camp 2018

Eröffnung des Young Media Sharks Summer Camp 2018
Eröffnung des Young Media Sharks Summer Camp 2018© Deutsche Botschaft Riga

Von 07. bis 12. August 2018 fand das diesjährige Sommercamp der Young Media Sharks in Pelči statt.

Das Sommercamp, in diesem Jahr bereits in der sechsten Auflage, diente dazu, Jugendlichen aus ganz Lettland und Litauen moderne Medien, deren Bedeutung für die Gesellschaft sowie die Wichtigkeit eines geschulten Umgangs mit verschiedenen Medien näher zu bringen.

In diesem Jahr drehte sich für die 50 Teilnehmer alles um die große Bandbreite an Werkzeugen, die in der

Eröffnung des Young Media Sharks Summer Camp 2018
Eröffnung des Young Media Sharks Summer Camp 2018© Deutsche Botschaft Riga

heutigen Medienlandschaft zur Verfügung stehen. In verschiedenen Workshops und Vorträgen sowie im Rahmen eines umfangreichen Gruppenprojekts konnten sich die Teilnehmer mit Medienkonzepten, audio-visuellen Darstellungswerkzeugen, Filmproduktion und der Nutzung von Medien zur breitenwirksamen Übertragung von Inhalten und Botschaften auseinandersetzen. Der NRO Avantis, die das Sommercamp organisierte, war es dabei besonders wichtig, den jungen Menschen eine kritische und reflektierte Perspektive auf Mediennutzung und Medienproduktion zu eröffnen. Hierzu halten bekannte Medienpersönlichkeiten aus Lettland beispielsweise Vorträge zu Themen wie „Regaining Independence – Media Perspective“ und „Nothing is what it Seems“.

Der Leiter der Kulturabteilung an der Deutschen Botschaft in Riga, Dr. Thomas Schöps, besuchte und begrüßte die jungen Teilnehmer
Der Leiter der Kulturabteilung an der Deutschen Botschaft in Riga, Dr. Thomas Schöps, besuchte und begrüßte die jungen Teilnehmer© Deutsche Botschaft Riga

Der Leiter der Kulturabteilung an der Deutschen Botschaft in Riga, Dr. Thomas Schöps, besuchte und begrüßte die jungen Teilnehmer im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. In seinem Grußwort machte er bei der Eröffnung des Camps darauf aufmerksam, dass gerade die junge Generation eine besonders wichtige Rolle dahingehend einnehme, auch in der Zukunft eine ausgewogene und verlässliche Medienlandschaft zu pflegen. „Medien machen einen Unterschied!“, erklärte er. „Beliebte Filme und Serien erfüllen genau wie soziale Medien nicht mehr nur Unterhaltungs- oder Kommunikationsfunktionen. Sie werden immer mehr zu wichtigen Kanälen für Influencer, Werbung und manchmal sogar fake news.“

Gerade mit dem Ziel, die Medienkompetenz in der jungen Bevölkerung Lettlands, regionen- und sprachübergreifend zu festigen und gegen mögliche spaltende und zerrüttende Beeinflussung von außen zu rüsten, förderte das Auswärtige Amt das Sommercamp der Young Media Sharks. Die Förderung der NRO Avantis und des Sommercamps diente so der Umsetzung der Ziele der Gemeinsamen Erklärung der Außenminister Edgars Rinkēvičs und Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin haben die Außenminister sich für eine Zusammenarbeit insbesondere auf dem Gebiet der Medien- und Kommunikationsarbeit ausgesprochen, um die Medienkompetenz und damit die Zivilgesellschaft in Lettland zu stärken.

Auswärtiges Amt unterstützt das „Young Media House“


Kultureller Austausch, Dialog und sozialpolitische Debatte – Eröffnung der Riga Talks Konferenz

Veranstalter der Konferenz bei der Eröffnung (von links nach rechts: Deniss Hanovs, Wladimir Weinberg, Arne Scheider, Botschafter Schütte)
Veranstalter der Konferenz bei der Eröffnung (von links nach rechts: Deniss Hanovs, Wladimir Weinberg, Arne Scheider, Botschafter Schütte)© Deutsche Botschaft Rifa

Am 19. September 2018 eröffnete Botschafter Rolf Schütte die Konferenz Riga Talks, die vom Žanis Lipke Museum in Riga gemeinsam mit dem deutschen Bundesverband Russischsprachiger Eltern e.V. (BVRE) organisiert und ins Leben gerufen wurde.

Die zweitätige Konferenz dient dem Zweck, als Forum für kulturellen Austausch und sozialpolitische Debatte das Bewusstsein für den Wert kulturell-gesellschaftlicher Integration und Teilhabe zu verdeutlichen. Insbesondere warfen die verschiedenen Vortrags-, Diskussions- und Arbeitsthemen dabei ein Licht auf die Situation russischsprachiger Jugendlicher im Baltikum und in Europa.

Das Projekt wurde vor allem vor dem Hintergrund der Erkenntnis entworfen, dass europaskeptische und nationalistische Bewegungen gerade dann besonderen politischen Zuspruch erhalten, wenn einzelne Gesellschaftsgruppen sich nicht genügend in die demokratischen Vorgänge eines Landes integriert fühlen und ihre Anliegen nicht ausreichend berücksichtigt sehen.

Die rund 80 teilnehmende Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen lettischen Städten sowie aus Köln konnten sich so im Rahmen der zahlreichen Vorträge, gemeinsamen Diskussionen sowie bei verschiedenen künstlerischen Veranstaltungen der zweitätigen Konferenz ein Bild von ganz unterschiedlichen Aspekten der Rolle russischsprachiger Jugendlicher als Teil ihrer Gesellschaft machen.

In seinem Grußwort machte Botschafter Schütte darauf aufmerksam, dass Zusammenhalt und Einheit sowie die Schaffung einer gemeinsamen kulturellen und gesellschaftlichen Identität in Europa ein anspruchsvolles Projekt seien, das nicht ohne das Engagement und die harten Bemühungen junger Menschen gelingen könne. Er appellierte an sie, das, was Europa ihnen heute biete, nicht für selbstverständlich zu erachten und geringzuschätzen. Dazu gehörten u.a. die Reisefreiheit, Arbeits- und Studienmöglichkeiten in den anderen EU-Staaten.

Vor diesem Hintergrund sei es dem Auswärtigen Amt ein wichtiges Anliegen, die Veranstaltung gemeinsam mit dem Goethe Institut in Riga finanziell zu unterstützen und den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Forum für Bildung und Austausch zu eröffnen.

Durch die Unterstützung der Konferenz Riga Talks verfolgt das Auswärtige Amt weiter die lettisch-deutsche Kooperation zur Förderung von politischer Bildung und Integration sowie zur Stärkung der Zivilgesellschaft in Lettland. Dieses gemeinsame Vorhaben fußt auf der Gemeinsamen Erklärung der Außenminister Edgars Rinkēvičs und Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015.

Auswärtiges Amt fördert Žanis-Lipke-Gedenkstätte


Logo
Logo© AHK

Das Auswärtige Amt unterstützt in diesem Jahr das Projekt „Ausbilder-Lehrer-Shadowing“, bei dem eine Stage in Ausbildungsbetrieben sowie daran anknüpfende Veranstaltungen von der AHK organisiert werden.

Am 08.11. 2018 unterzeichneten der Leiter der Kultur- und Presseabteilung der Deutschen Botschaft Riga, Dr. Thomas Schöps und der Geschäftsführende Vorstand der Deutsch-Baltischen Handelskammer, Florian Schröder, den Zuwendungsvertrag.

Die finanzielle Unterstützung dieses Projekts ist Teil der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht zur weiteren Verstärkung der bilateralen Beziehungen bekundet. Dies beinhaltet unter anderem den Bereich der Bildung, wobei ein konkretes Ziel die Förderung von Berufsbildungsprojekten ist.

Die Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen (AHK Baltische Staaten) ist der erste Ansprechpartner deutscher Unternehmen in den baltischen Ländern. Die AHK verfügt über fundierte Kenntnisse zu den Märkten des Baltikums und bietet mit ihren mehr als 430 Mitgliedsunternehmen herausragende Netzwerkmöglichkeiten. Sie ist eine Plattform für direkte Unternehmenskontakte und ermöglicht Unternehmen umfassende Informationen sowie vielseitige Dienstleistungen. Daneben vertritt die AHK aktiv die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen gegenüber Regierungen und Behörden.

2017

Ständige Vertreterin Manja Kliese unterschreibt den Vertrag mit der Deutsch-Baltischen Handelskammer in Lettland, Estland, Litauen für ein weiterführendes Berufsbildungsprojekt in der Daugavpils.
Ständige Vertreterin Manja Kliese unterschreibt den Vertrag mit der Deutsch-Baltischen Handelskammer in Lettland, Estland, Litauen für ein weiterführendes Berufsbildungsprojekt in der Daugavpils.© Deutsche Botschaft Riga

Um Kooperation zwischen Betrieben und Berufsschulen zu fördern hat die AHK zwei Workshops für lettische Ausbilder und Praktikumsleiter der Berufsschulen organisiert, wie auch mehrere Projekte in der Region Latgale gestartet.

Das Auswärtige Amt unterstützt im Jahr 2017 die Deutsch–Baltische Handelskammer bei ihrem Vorhaben, Jugendlichen in Daugavpils eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit von Betrieben und Bildungseinrichtungen soll den Auszubildenden fachliches Knowhow vermitteln und gleichzeitig die praktische Anwendung dieses Wissens fördern.

Die finanzielle Unterstützung dieses Projekts ist Teil der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht zur weiteren Verstärkung der bilateralen Beziehungen bekundet. Dies beinhaltet unter anderem den Bereich der Bildung, wobei ein konkretes Ziel die Förderung von Berufsbildungsprojekten ist.

Die Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen (AHK Baltische Staaten) ist der erste Ansprechpartner deutscher Unternehmen in den baltischen Ländern. Die AHK verfügt über fundierte Kenntnisse zu den Märkten des Baltikums und bietet mit ihren mehr als 430 Mitgliedsunternehmen herausragende Netzwerkmöglichkeiten. Sie ist eine Plattform für direkte Unternehmenskontakte und ermöglicht Unternehmen umfassende Informationen sowie vielseitige Dienstleistungen. Daneben vertritt die AHK aktiv die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen gegenüber Regierungen und Behörden.

Herr Andris Vilks und Botschafter Rolf Schütte freuen sich auf die Umsetzung der beiden Projekte.
Herr Andris Vilks und Botschafter Rolf Schütte freuen sich auf die Umsetzung der beiden Projekte.© Deutsche Botschaft Riga

Die Nationalbibliothek Lettlands publiziert im Rahmen des Projektes „Aufbau der politischen Bildung in Lettland“ zwei Bücher, die aus der Schriftenreihe der „Bundeszentrale für politische Bildung“ (BpB) stammen und ins Lettische übersetzt wurden. Die beiden Bücher sind den Themen „Demokratie“ und „Flucht historisch“ gewidmet, also auch aktuellen Themen, die Deutschland, Lettland und andere europäische Länder gleichermaßen betreffen. Das Projekt wird auf der Grundlage der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015 realisiert. In dieser hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht bekundet, die bilateralen Beziehungen weiter zu verstärken, u.a. durch die Stärkung der Zivilgesellschaft.

Das zweite Projekt, das durch das Auswärtige Amt unterstützt wird, wird im Rahmen der Ausstellung „Der Sturmwind der Reformation – Luther 1517“ durchgeführt, die anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation von November 2017 bis Januar 2018 in der Nationalbibliothek Lettlands gezeigt wird. Hier geht es um die Anschaffung und Nutzung audiovisueller Medien für die Ausstellung.

Am 16. Juni 2017 trafen sich Botschafter Rolf Schütte und der Direktor der Nationalbibliothek, Herr Andris Vilks, in der Deutschen Botschaft, um die Kooperationsverträge für die Herr Andris Vilks und Botschafter Rolf Schütte freuen sich auf die Umsetzung der beiden Projekte.

Rita Ruduša, Geschäftsführerin des Baltic Centre for Media Excellence und Manja Kliese, Ständige Vertreterin der Deutschen Botschaft in Lettland.
Rita Ruduša, Geschäftsführerin des Baltic Centre for Media Excellence und Manja Kliese, Ständige Vertreterin der Deutschen Botschaft in Lettland.© Deutsche Botschaft Riga

BCME – Das Baltic Centre for Media Excellence ist eine NGO, deren Ziel die Förderung von Journalistenfortbildungen und professionellem Dialog über Medienthemen in den baltischen Staaten und darüber hinaus ist.

Am 16.06.2017 unterschrieben hierfür die Ständige Vertreterin der Deutschen Botschaft Riga Frau Manja Kliese und Frau Rita Ruduša, Geschäftsführerin des Baltic Centre for Media Excellence (BCME), den neuen Kooperationsvertrag.

Auch in diesem Jahr wird das BCME die erfolgreiche Aus- und Weiterbildung von Journalisten in Lettland und Estland durch ein vielfältiges Seminarangebot unterstützen.

Das BCME hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die Ausbildung von Journalisten in den baltischen Staaten zu fördern. Dafür werden zum Beispiel mehrmonatige Veranstaltungen zu Themen wie Medienethik, Wahlberichterstattung, Interviewfähigkeiten oder fact-checking unter Teilnahme internationaler Seminarleiter angeboten. Insbesondere wird auch der regionale Journalismus gefördert.

Die Förderung der Fortbildungsangebote des Baltic Centre for Media Excellence erfolgt auf der Grundlage der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015.

Darin hatten Lettland und Deutschland unter anderem ihre Absicht bekundet, unabhängige, objektive und professionelle Medien zu stärken. Dazu sollen konkret Ausbildungsprogramme für Medienschaffende zur Erlangung notwendiger Fertigkeiten unterstützt werden.

Das BCME ist eine NRO, die im November 2015 gegründet wurde und sich das Ziel gesetzt hat, als Clearinghouse für Journalistenfortbildungen zu dienen und einen professionellen Dialog über Medienthemen in den baltischen Staaten und darüber hinaus zu fördern. Die Gründungsmitglieder sind öffentlich-rechtliche Medienanstalten und Journalistenverbände aus allen drei baltischen Staaten sowie Universitäten in Lettland und Estland, an denen medienrelevante Studiengänge angeboten werden.

Die DELNA-Sommerschule ist eine durch das „Transparency International“-Büro Lettland organisierte Sommerschule, deren Ziel die Vermittlung praktischen Wissens im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Korruption ist.

Die Sommerschule von Transparency International Lettland („Delna“) lädt engagierte und wissbegierige Jugendliche, um ihre Kompetenzen in den Bereichen Korruptionserkennung, Einfluss der Korruption auf die nationale Sicherheit, Geldwäsche, Lobbyismus, kritisches Denken und bürgerschaftliches Engagement zu erweitern.

Ständige Vertreterin begrüßt die Teilnehmer des Sommercamps.
Ständige Vertreterin begrüßt die Teilnehmer des Sommercamps.© Deutsche Botschaft Riga

Das Auswärtige Amt unterstützt diese Sommerschule zu „Transparenz und Anti-Korruption“ als Hauptförderer. Am 1. Juli besuchte daher die Ständige Vertreterin der Botschaft, Frau Manja Kliese, das Sommercamp, um die Jugendlichen kennnenzulernen und dem Vortrag von Herrn Peter Conze (Transparency International Germany) beizuwohnen.

Mehr als 20 motivierte und politisch interessierte Jugendliche im Alter von 18 bis 25 Jahre aus ganz Lettland nahmen an der Sommerschule teil. Dort wurde ihnen praktisches Wissen im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Korruption durch Gastvorträge und Seminare vermittelt. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten gezeigt, wie man sich selbst aktiv an der Korruptionsbekämpfung beteiligen kann. Unter den Vortragenden der Sommerschule waren prominente Sondergäste wie z.B. der ehemalige Justizminister Jānis Bordāns, die Leiterin der Zentrums fürinvestigativen Journalismus „Re:Baltica“ Sanita Jemberga und die Politologin Iveta Kažoka. Den Abschluss der Sommerschule bildete die gemeinsame Teilnahme am Diskussionsfestival LAMPA in Cēsis vom 30. Juni bis 1. Juli.

Die Förderung der Sommerschule erfolgt auf der Grundlage der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland unter anderem ihre Absicht bekundet, die lettische Zivilgesellschaft zu stärken.

„Sabiedrība par atklātību - DELNA “ ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel die Förderung einer demokratischen Gesellschaft, der Informationsfreiheit und des Kampfes gegen die Korruption ist. 1998 wurde DELNA als das Büro der internationalen Anti-Korruptions Organisation „Transparency International“ in Lettland eingerichtet.

Die Teilnehmer der European Leader Academy zusammen mit Herrn Andris Gobiņš, Frau Liene Valdmane und Herrn Christoph Klarmann.
Die Teilnehmer der European Leader Academy zusammen mit Herrn Andris Gobiņš, Frau Liene Valdmane und Herrn Christoph Klarmann.© Deutsche Botschaft Riga

Wie kann ich selbst etwas an meiner Schule, in meinem Land und in Europa verändern? Welche Rolle habe ich? Schülerinnen und Schüler aus der Region Lettgallen (Latgale) hatten die Möglichkeit, diese Fragen im Rahmen der „European Leader Academy“ für sich zu beantworten.
Das Auswärtige Amt unterstützt das vom European Movement Latvia initiierte Seminar, das vom 24. bis 27. Mai 2017 in Aglona stattfand. Hier konnten sich die Jugendlichen in lockerer Atmosphäre vier Tage lang auf ihre persönlichen Stärken und Schwächen konzentrieren und herausfinden, wie sie diese bestmöglich einsetzen, um aktiv etwas in der Gesellschaft verändern zu können. Herr Andris Gobiņš, Präsident der Europäischen Bewegung in Lettland, und Frau Liene Valdmane, Generalsekretärin, gestalteten ein abwechslungsreiches Programm für die Teilnehmer. Neben theoretischen Einheiten wurden viele Kenntnisse spielerisch vermittelt.

Christoph Klarmann, der ehemalige Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft Riga, besuchte die Teilnehmer zur Eröffnung des Seminares und berichtete selbst über seinen Lebensweg und seine Karriere. Er stellte ausführlich dar, dass es sich lohnt, die von der EU gebotenen Chancen zu ergreifen und sich zu engagieren, um den eigenen Lebensweg positiv zu gestalten.

Die finanzielle Unterstützung dieses Projekts ist Teil der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung  des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeiervom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht zur weiteren Stärkung der bilateralen Beziehungen, vor allem im Bereich der Zivilgesellschaft, bekundet.

European Movement – Latvia (ELM) ist eine der größten und einflussreichsten politischen NGOs in Lettland. ELM möchte die lettischen Interessen stärker in die EU einbringen, die Kooperation mit anderen Ländern verbessern und das europäische Bewusstsein in Lettland ausbauen. Auch unterstützt ELM die Zivilgesellschaft, an Entscheidungsprozessen in Lettland und in Europa aktiv mitzuwirken.

Ständige Vertreterin Manja Kliese und Vorstandsvorsitzende von Sadarbības platforma Lauma Celma haben den Kooperationvertrag unterschrieben.
Ständige Vertreterin Manja Kliese und Vorstandsvorsitzende von „Sadarbības platforma“ Lauma Celma haben den Kooperationvertrag unterschrieben. © Deutsche Botschaft Riga

Das „Sommercamp der Kulturbotschafter Lettlands 2017“ bringt Vertreter von insgesamt 25 Nichtregierungsorganisationen zusammen, die unterschiedliche in Lettland ansässige Minderheiten repräsentieren. Im Rahmen des vom Auswärtigen Amt unterstützten Sommercamps haben sie die Möglichkeit, ihre Kenntnisse des lettischen Kulturerbes zu vertiefen und das Zusammenwirken der Kulturen innerhalb Lettlands zu stärken.

Die „Lettischen Kulturbotschafter“ sind eine Bewegung, an der sich über 100 Vertreter verschiedener Nationalitäten beteiligen. Sie helfen ihren Gemeinden, lokale und nationale Kultur als Bestandteil ihres Wesens zu begreifen und das Bewusstsein für eine gemeinsame lettische Kultur zu stärken. So fördern die „Kulturbotschafter“ das Verständnis für eine offene kulturelle Identität und engagieren sich für eine integrierte Gesellschaft. Mehr

Die finanzielle Unterstützung dieses Projekts ist Teil der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht zur weiteren Stärkung der bilateralen Beziehungen, vor allem im Bereich der Zivilgesellschaft, bekundet.



Der neue Kulturreferent Dr. Thomas Schöps besuchte am 8. August 2017 die malerische Stadt Kuldiga. Dort traf er sich mit der Leiterin der Kulturabteilung des Stadtrates Kuldiga, Frau Dace Reinkopa, um sich über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich Kultur in Kuldiga auszutauschen und die wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt Kuldiga kennenzulernen.

Auf dem Hügel zusammen mit 50 jungen „Mediensharks“.
Auf dem Hügel zusammen mit 50 jungen „Mediensharks“.© Deutsche Botschaft Riga

Anschließend führte der Weg Herrn Dr. Schöps in das nur 6 km von Kuldiga entfernte Pelči. Dort nahm Herr Dr. Schöps an der Eröffnung des diesjährigen Mediensommercamps “Young Media Sharks“ teil.

Das Jugendsommercamp Young Media Sharks wird bereits zum fünften Mal durch die Jugendorganisation Avantis veranstaltet. Es bietet mehr als 50 Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren aus Lettland und Litauen die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops und Seminaren Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich Medien und Journalismus zu erwerben. Das Projekt wird finanziell zum zweiten Mal durch das Auswärtige Amt unterstützt.

Die Fortentwicklung von Medienkompetenz und die Förderung von kritischem Denken ist Teil der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht zur weiteren Stärkung der bilateralen Beziehungen insbesondere in den Bereichen Medien, Kultur und Bildung festgehalten.


Young Media Sharks



2016

Foto Rita Ruduša, Geschäftsführerin des Baltic Centre for Media Excellence und Christoph Klarmann, Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Lettland
Rita Ruduša, Geschäftsführerin des Baltic Centre for Media Excellence und Christoph Klarmann, Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Lettland© Deutsche Botschaft Riga

Das Baltic Centre for Media Excellence hat im Jahr 2016 Schulungen für Journalisten in Lettland und Estland durchgeführt. Dazu haben unter anderem Experten der Deutsche Welle Akademie beigetragen. Diese Seminare wurden finanziell vom Auswärtigen Amt unterstützt. Dazu trafen sich am 10. Mai 2016 Frau Rita Ruduša, Geschäftsführerin des Baltic Centre for Media Excellence (BCME), und Herr Christoph Klarmann, der ehemalige Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft in Lettland, um den Kooperationsvertrag zu unterschreiben.

Das BCME hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, die Ausbildung von Journalisten in den baltischen Staaten zu fördern.  Mit bedarfsorientierten Trainingsmodulen und medienorientierten Fachgesprächen sollen die Kompetenzen von Journalisten in den drei baltischen Staaten gestärkt werden.

Die Förderung der Fortbildungsangebote des Baltic Centre for Media Excellence erfolgte auf der Grundlage der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland unter anderem ihre Absicht bekundet, unabhängige, objektive und professionelle Medien zu stärken. Dazu sollen konkret Ausbildungsprogramme für Medienschaffende zur Erlangung notwendiger Fertigkeiten unterstützt werden.

Das BCME ist eine NRO, die im November 2015 gegründet wurde und sich das Ziel gesetzt hat, als Clearinghouse für Journalistenfortbildungen zu dienen und einen professionellen Dialog über Medienthemen in den baltischen Staaten und darüber hinaus zu fördern. Die Gründungsmitglieder sind öffentlich-rechtliche Medienanstalten und Journalistenverbände aus allen drei baltischen Staaten sowie Universitäten in Lettland und Estland, an denen medienrelevante Studiengänge angeboten werden.

Baltic Centre for Media Excellence

    

Sommerschule der Transparency International Lettland DELNA
Sommerschule der Transparency International Lettland DELNA© Deutsche Botschaft Riga

Die Deutsche Botschaft Riga hat im Sommer 2016 die Sommerschule „Transparenz  und Anti-Korruption“ des Transparency International Büros in Lettland „Sabiedrība par atklātību - DELNA” gefördert. Am 30. Juni besuchte Sabine Nortone, Mitarbeiterin der Deutschen Botschaft Riga, das Sommercamp.

20 motivierte und politisch interessierte Jugendliche im Alter von 18 bis 25 Jahre aus ganz Lettland nahmen an der Sommerschule teil. Dort wurde ihnen praktisches Wissen im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Korruption durch Gastvorträge und Seminare vermittelt. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten gezeigt, wie man sich selbst aktiv an der Korruptionsbekämpfung beteiligen kann. Die Veranstaltungen konzentrierten sich auf Themen wie Whistleblowing, Good Governance und bürgerschaftliches Engagement. Unter den Vortragenden der Sommerschule waren prominente Sondergäste wie die Vorsitzende des Europaausschusses der Saeima, Lolita Čigāne, der ehemalige Präsident der Republik Lettland (2007-2011), Valdis Zatlers, der Politologe Ivars Ījabs und viele andere. Den Abschluss der Sommerschule bildete die gemeinsame Teilnahme am Festival der Gespräche und Diskussionen LAMPA in Cēsis vom 1. bis 2. Juli.

Die Förderung der Sommerschule erfolgt auf der Grundlage der Gemeinsamen Erklärung  des Außenministers Edgars Rinkēvičs und  des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland unter anderem ihre Absicht bekundet, die lettische Zivilgesellschaft zu stärken. Dies beinhaltet unter anderem die Förderung der Arbeit zugunsten politischer Bildung und Integration in Lettland, auch durch Erfahrungsaustausch.

„Sabiedrība par atklātību - DELNA “ ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel die Förderung einer demokratischen Gesellschaft, der Informationsfreiheit und des Kampfes gegen die Korruption ist. 1998 wurde DELNA als das Büro der internationalen Anti-Korruptions  Organisation „Transparency International“ in Lettland eingerichtet.

    

Botschafter Rolf Schütte eröffnete Kulturfestival
Botschafter Rolf Schütte eröffnete Kulturfestival© Deutsche Botschaft Riga

An den drei Tagen vom 1. bis zum 3. Juli 2016 gab es in der Stadt Daugavpils und ihrer Umgebung viel zu entdecken. Denn dort fand zum ersten Mal in Lettland ein Festival der Minderheitenkulturen des Landes statt. Das Festival wurde von der Nichtregierungsorganisation Dienvidlatgales NVO atbalsta centrs organisiert. Finanziert wurde das Festival gemeinsam von dem Lettischen Kulturministerium und dem Auswärtigen Amt.

Das Festival, das in diesem Format einmalig in Lettland war, bot dabei für jeden etwas: Es gab zahlreiche Konzerte, einige davon sogar in den Straßenbahnen von Daugavpils. Die jeweiligen Kulturzentren der Minderheiten öffneten an den drei Tagen für alle Besucher ihre Türen und stellten sich vor. Darüber hinaus gab es verschiedene Workshops für traditionelle Handwerke und zahlreiche andere Seminare. Außerdem wurde ein Jugendforum eingerichtet, um auch die jüngeren Besucher anzusprechen. Höhepunkt war eine feierliche Parade durch die Stadt.

Das European Centre for Minority Issues (ECMI) aus Flensburg hatte ebenfalls an dem Festival teilgenommen. Es wurden in Daugavpils Seminare durchgeführt, die sich einerseits an Nichtregierungsorganisationen und andererseits an Jugendlich richteten. Das ECMI beschäftigt sich mit der Verbesserung der Situation von Minderheiten, macht auf die Rechte der Minderheiten aufmerksam und bietet grundsätzlich Informationen rund um das Thema Minderheiten an.

Die Förderung des Minderheitenkulturfestivals erfolgte auf der Grundlage der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland unter anderem ihre Absicht bekundet, die Zivilgesellschaft zu stärken. Dies beinhaltet unter anderem die Förderung der Bemühungen um Integration und insbesondere der Arbeit mit Jugendlichen über Sprachgrenzen hinweg.

Mehr Informationen zum Thema:

Dienvidlatgales NVO atbalsta centrs 

European Centre for Minority Issues 


Young Media Sharks Sommercamp
Young Media Sharks Sommercamp© Avantis

Die Young Media Sharks waren im Sommer 2106 in Pelči, in der Region Kuldīga. Dort hatten sie vom 16. bis zum 21. August 2016 eine Woche lang in einem von der Jugendorganisation Avantis organisierten Jugendmediencamp spannendes über Medien und Journalismus gelernt. Nach dem Sommercamp konnten die Jugendlichen ihre neuerlernten Fertigkeiten durch die Mitarbeit beim Jugendmagazin „Izvēlies“ weiter unter Beweis stellen. Diese beiden Projekte wurden finanziell durch das Auswärtige Amt unterstützt. Den Vertrag über diese Zusammenarbeit unterzeichneten am 20. Mai 2016 Ilona Bičevska, die künstlerische Leiter in der Jugendorganisation „Avantis“, und Christoph Klarmann, der ehemalige Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft Riga.

Diese Zusammenarbeit ist Teil der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht zur weiteren Verstärkung der bilateralen Beziehungen insbesondere im Bereich der Medien, Kultur und Bildung festgehalten. Eines der konkreten Ziele der gemeinsamen Erklärung ist die Förderung von Medienkompetenz und kritischem Denken.

Die NRO „Avantis“ ist seit 2002 im Bereich Jugendarbeit in Lettland tätig. Im Jahr 2016 wurde das Jugendsommercamp Young Media Sharks bereits zum vierten Mal organisiert. Das Sommercamp bot für Jugendliche aus Lettland, Litauen, Estland, Belarus und Deutschland die Möglichkeit, Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich Medien und Journalismus zu erlernen. Das Sommercamp bot praktische Workshops, Seminare und Diskussionen mit international anerkannten Medienexperten, um besonders die Medienkompetenz weiterzuentwickeln.

2015

Der TechnoBus ist ein speziell ausgestatteter Bus, der es Schülern ermöglichen soll, durch technische Experimente und Vorführungen einen Einblick in die Welt der Technik und der Metall- und Elektroindustrie zu erhalten.

TechnoBus besucht Jelgava
TechnoBus besucht Jelgava© Botschaftsarchiv

Am 05. September 2015 wurde der „TechnoBus“, der von der deutschen Botschaft und dem Auswärtigen Amt finanziell unterstützt wird, von Botschafter Schütte in Jelgava eingeweiht. Am 17.08.2016 wurde nunmehr ebenfalls in Jelgava Bilanz gezogen und im Rahmen einer Präsentation veranschaulicht, was im vergangenen Jahr erreicht wurde und wie die Pläne für die Zukunft aussehen. Bei dem „TechnoBus“ handelt es sich um einen speziell ausgestatteten Bus, der es Schülern ermöglichen soll, durch technische Experimente und Vorführungen einen Einblick in die Welt der Technik und der Metall- und Elektroindustrie zu erhalten. So soll das Interesse der Jugendlichen für eine Berufsausbildung in diesem Industriezweig geweckt werden. Seit September 2015 hat der „TechnoBus“ bereits 102 Schulen in Lettland besucht und damit über 8800 Schüler erreicht. Er stieß dabei auf sehr positive Resonanz, weshalb das Projekt für das kommende Jahr weiter ausgebaut werden soll. Die nächsten Routen des „TechnoBus“ sind bereits festgelegt, bald werden die Regionen Latgale und Vidzeme angesteuert. Das gute Beispiel macht zudem grenzübergreifend Schule: in Zukunft sollen auch in Litauen zwei „TechnoBusse“ rollen.

Die deutsche Unterstützung für den „TechnoBus“ ist Teil der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung des Außenministers Edgars Rinkēvičs und des damaligen Bundesministers des Auswärtigen der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier vom 17. April 2015. Darin hatten Lettland und Deutschland ihre Absicht zur weiteren Verstärkung der bilateralen Beziehungen insbesondere im Bereich der Medien, Kultur und Bildung festgehalten. Eines der konkreten Ziele der gemeinsamen Erklärung ist die Förderung von dualer Berufsbildung.

Eröffnung „TechnoBuss“ (Video)


Projekte im Bereich Menschenrechte

Der Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft Riga, Thomas Schöps, bei der Vorstellung des Buchs „LGBTI people in Latvia/ a history of the past 100 years“)
Der Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft Riga, Thomas Schöps, bei der Vorstellung des Buchs „LGBTI people in Latvia/ a history of the past 100 years“)© Deutsche Botschaft Riga

Im Rahmen eines internationalen Seminars über die Rechte der LGBTI-Gemeinde aus historischer Perspektive wurde das Buch „LGBTI people in Latvia/ a history of the past 100 years“ präsentiert.

Das Buch basiert auf einer Ausstellung, die während der EuroPride 2015 in Riga entwickelt wurde, und stellt die Situation der LGBTI-Gemeinde in Lettland seit Anfang des 20. Jahrhunderts sowie die Weiterentwicklung ihrer Rechte dar. Es bildet damit eine Grundlage für die Auseinandersetzung mit der LGBTI-Gemeinde in Lettland und mit Möglichkeiten, wie man deren Lage noch weiter verbessern kann. Der Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft Riga, Thomas Schöps, bei der Vorstellung des Buchs „LGBTI people in Latvia/ a history of the past 100 years“).

Der Leiter der Kulturabteilung der Deutschen Botschaft Riga, Thomas Schöps, der bei der Buchvorstellung anwesend war, machte in seinem Grußwort deutlich, dass dies ein Prozess sei, den nicht nur Lettland durchlaufen müsse. Auch in Deutschland sei die Verbesserung der Rechtslage für die LGBTI-Gemeinde ein jahrzehntelanger und weiter andauernder Prozess, der noch nicht gänzlich abgeschlossen sei. Erst seit dem 1. Oktober 2017 sei in Deutschland die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften möglich. Deutschland sei hier dem Beispiel von bislang 20 anderen Staaten gefolgt, hoffentlich würden weitere bald folgen.

Die Veröffentlichung des Buchs „LGBTI people in Latvia/ a history of the past 100 years“ wurde aus Mitteln des Auswärtigen Amts finanziert, inhaltlich unterstützt wurde das Projekt darüber hinaus von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

MOZAIKA - Die lettische Nichtregierungsorganisation Assoziation der LGBT

Neben Botschafter Schütte nahmen ca. 25 weitere Personen der Deutschen Botschaft und anderer deutscher Institutionen in Riga, gemeinsam mit Vertretern aus der lettischen Politik und 11 weiterer Botschaften, an der Parade teil.
Neben Botschafter Schütte nahmen ca. 25 weitere Personen der Deutschen Botschaft und anderer deutscher Institutionen in Riga, gemeinsam mit Vertretern aus der lettischen Politik und 11 weiterer Botschaften, an der Parade teil.© Deutsche Botschaft Riga

Siehe Vielfalt, siehe Freiheit“ – das war das Motto der von der NRO „Mozaika“ organisierten 10. Baltic Pride, die vom 4. bis 10. Juni 2018 in Riga  stattgefunden hat.

Während der ganzen Woche kamen Vertreter der LGBTI Community und Interessenten aus ganz Europa nach Riga, um sich auszutauschen und die Vielfalt zu feiern.

Mehrere Veranstaltungen, die in diesem Rahmen stattgefunden haben, wurden dabei von deutschen Institutionen finanziell und auch logistisch umfangreich unterstützt: Zur Eröffnung der Veranstaltungsreihe, am 4. Juni, hat das Goethe-Institut in Riga einen von insgesamt 6 deutschen Filmen vorgeführt. Weitere Filmaufführungen fanden über den gesamten Veranstaltungszeitraum verteilt statt. Ebenfalls beteiligt ist die Rosa Luxemburg Stiftung als Sponsor und Veranstalterin eines Filmabends. Am 7. Juni  richtete das Goethe-Institut gemeinsam mit der Friedrich Ebert Stiftung eine erfolgreiche Konferenz zum Thema „Diversität im Geschäftsleben“ aus.

Die im Wesentlichen aus Mitteln des Auswärtigen Amtes mit knapp 29.000 € geförderte Konferenz „Meinungs- und Versammlungsfreiheit: Herausforderungen der heutigen Zeit“ am 8. Juni war einer der Höhepunkte der Baltic Pride 2018. Botschafter Schütte eröffnete die hochkarätig besetzte Konferenz mit einem Grußwort, in dem er den langen Weg bis zur vollständigen rechtlichen Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in Deutschland betonte. Gleichzeitig unterstrich Botschafter Schütte die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements und würdigte die NRO „Mozaika“ für ihre Verdienste: „Sie können stolz auf sich sein!“ Abgerundet wurde der Freitag von einem abendlichen Empfang von Botschafter Schütte und 11 weiteren like-minded Botschaftern, gemeinsam mit der NRO „Mozaika“ in dessen Rahmen verschiedene Preise an Personen verliehen wurden, die sich in den vergangenen Jahren besondere Verdienste um die LGBTI Gemeinde erworben haben.

Spektakulärer Höhepunkt der 10. Baltic Pride war die Parade am Samstag, an der bei strahlendem Sonnenschein 8000 Personen teilnahmen, die bei bester Stimmung und teilweise tanzend und singend ein Zeichen für Toleranz, Gleichberechtigung und Diversität setzten. Neben Botschafter Schütte nahmen ca. 25 weitere Personen der Deutschen Botschaft und anderer deutscher Institutionen in Riga, gemeinsam mit Vertretern aus der lettischen Politik und 11 weiterer Botschaften, an der Parade teil.

Das Auswärtige Amt hat auch in den letzten Jahren verschiedene Projekte der NRO Mozaika gefördert. Durch diese und die Unterstützung anderer lettischer NRO’s möchte Deutschland zur Förderung der europäischen Werte und Menschenrechte beitragen, die beide Länder miteinander verbinden.

Auswärtiges Amt engagiert sich für LGBT+ und Menschenrechte




Weitere Projekte

Botschafter Schütte begrüßt die Teilnehmer der Tagung
Botschafter Schütte begrüßt die Teilnehmer der Tagung© Deutsche Botschaft Riga

Welchen Stellenwert hat die Deutsche Sprache in den Ostseeanrainerstaaten heute? Welche Zukunftsperspektiven hat das Fach Deutsch als Fremdsprache an Schulen und die Germanistik an den Universitäten in diesen Staaten? Dies waren einige der Leitfragen, die die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der IV. Konferenz der Germanisten und Deutschlehrer der Ostsee-Anrainerstaaten am 21. und 22. April 2017 in Riga gemeinsam erörtert haben.

In seinem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung unterstrich Botschafter Rolf Schütte, dass der Deutschunterricht den Schülerinnen und Schülern nicht nur bessere berufliche Perspektiven im In- und Ausland eröffnet, sondern auch den geistigen Horizont erweitert und Austausch und Verständigung ermöglicht. Einen ganz besonderen Dank richtete er an die Organisatorinnen der Konferenz,  Prof. Dr. Ilze Kangro (Universität Lettlands) und Marita Gareis (Universität Uppsala).

Den ersten Plenarvortrag der Konferenz hielt der Präsident der Lettischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. habil. Ojars Sparitis zu dem Thema „Zeugnisse der Reformations- und Konfessionalisierungszeit in den Artefakten der livländischen Kunst“.

Im Rahmen des ersten Konferenztags fand auch eine interaktive Podiumsdiskussion „Meine Erfolgsgeschichte durch Deutsch“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ganz unterschiedliche berufliche Hintergründe (Wirtschaft, Feuerwehr, Bildungswesen und öffentliche Verwaltung) vorzuweisen hatten, haben über ihre eigenen Erfahrungen und ihre Motivation Deutsch zu lernen berichtet. Unter den Teilnehmern war auch eine lettische Mitarbeiterin der Deutschen Botschaft, Frau Sabine Nortone.

Feierlichen Abschluss des ersten Konferenztags bildete der Empfang in der Residenz des Deutschen Botschafters in Riga. Dort hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus Lettland, Belarus, Schweden, Estland, Russland Litauen, Polen und Deutschland für die Teilnahme an der Konferenz angereist waren, die Gelegenheit, einander besser kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen und sich miteinander auszutauschen.

Am zweiten Tag wurde in insgesamt vier Arbeitsgruppen intensiv über Literatur und Kultur, Methodik und Didaktik des Faches Deutsch als Fremdsprache, sowie auch über Zukunftsperspektiven des Fachs Germanistik im Ostseeraum und Deutsch als Wirtschafts- und Wissenschaftssprache diskutiert.

Die Plenarvorträge und Ergebnisse der Arbeitsgruppen sollen in einem Konferenzband veröffentlicht werden. Die nächste Konferenz soll voraussichtlich in drei Jahren in Kaunas, Litauen, stattfinden.

Die erste Konferenz der Germanisten und Deutschlehrer der Ostseeanrainerländer fand in Magdeburg (2010), die zweite – in Uppsala (2012), die dritte – in Tartu (2014) statt. Die wichtigsten Beiträge wurden im jeweiligen Konferenzband veröffentlicht. Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit der Universität Lettlands, der Universität Uppsala, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Deutsche Auslandsgesellschaft und des Deutschlehrerverbands Lettlands veranstaltet und von der Deutschen Botschaft Riga finanziell gefördert.

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