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In unserem Veranstaltungskalender finden Sie eine Übersicht der deutschen Veranstaltungen.

Ausstellung “Endstation - Riga”
Ausstellung „Endstation - Riga“© Muzejs „Ebreji Latvijā“

Ausstellung „Endstation - Riga“

30.11.-22.12.2022, Esplanade

Zum Gedenken an die Nazi-Deportationen und Ermordung von Jüdinnen und Juden aus Deutschland, Österreich und dem besetzten Tschechien nach Riga wird ab dem 30. November 2022 die Freiluft- Ausstellung „Endstation - Riga“ für die Öffentlichkeit ausgestellt. An diesem Tag wird um 17.15 Uhr die Ausstellung in Anwesenheit von Botschafter Christian Heldt mit einem Kerzenentzünden im stillen Gedenken an die Opfer des Holocaust eröffnet. Im Anschluss an die Begehung der Ausstellung findet das Kerzenaufstellen an dem Freiheitsdenkmal, organisiert von @ Rumbula81 statt. Wir gedenken aller Opfer des Holocaust unter der deutschen Besatzung, die blühende jüdische Gemeinschaft Lettlands wurde in dieser Zeit fast vollständig ermordet. Im Mittelpunkt der Ausstellung Endstation – Riga steht das Schicksal der Jüdinnen und Juden aus Deutschland und Österreich, die 1941 und 1942 nach Riga deportiert wurden und dem Holocaust zum Opfer fielen. Die Geschichte ihrer Entrechtung, Deportation und Ermordung durch die deutsche Nazi-Besatzung und ihre lokalen Helfer wird durch eine Vielzahl von Quellen beleuchtet, die die Stufen des Holocaust verdeutlichen. Insgesamt wurden mindestens Zehntausende Jüdinnen und Juden aus Deutschland, Österreich und dem besetzten Tschechien nach Lettland deportiert, von denen nur sehr Wenige überlebt haben. Mehrere Tausend weitere Opfer kamen aus dem heutigen Ungarn, Rumänien, der Slowakei, Polen und Litauen. Die Ausstellung wurde von der Deutschen Botschaft Riga in Zusammenarbeit mit dem Museum der Juden in Lettland, der Zanis  Lipke Gedenkstätte, der Österreichischen Botschaft und der Stadt Wien entwickelt.

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